#1 Selma das Schaf von Selma 05.09.2011 12:40

Zitat

Kaum sind wir bei der Herde angekommen, die auf der großen grünen Wiese grast, löst sich ein Tier aus der Gruppe und trottet gemächlich auf uns zu. Als es bei uns angekommen ist, meckert es uns freundlich zu und nickt mehrmals freundlich mit dem Kopf. Es ist offensichtlich ein nettes Schaf.

ToPAS: Hallo. Vielen Dank, dass du uns einige Fragen beantwortest.
Schaf: Nichts zu danken, ich freue mich darüber. Wir haben Grashälmchen gezogen und ich habe gewonnen. Ist das nicht schön?
ToPAS: Wir freuen uns auch. Sag, liebes Schaf, worum geht es bei dir als Krafttier?
Schaf: Ich bin geduldig und sanft und habe einen dicken Pelz. Insofern kann mich nichts so schnell aus der Ruhe bringen. Aber wir werden auch immer wieder in regelmäßigen Abstände geschoren und stehen dann für eine Weile ganz nackt da. Deshalb stehe ich auch für den Wechsel zwischen sich zeigen und sich zurücknehmen.
ToPAS: Du bist ja auch ein ausgesprochenes Herdentier.
Schaf: Genau. Sich nicht zeigen kann in manchen Situationen sehr klug sein - man zieht sich dann zurück und bleibt mit sich allein. Das kann auch dadurch passieren, dass man sich wie alle anderen gebärdet und nicht herausstechen will. In so einer Situation kann man sich dann gut mit sich selbst beschäftigen, wofür ich auch stehe: Die geduldige Auseinandersetzung mit sich selbst.
ToPAS: Du gilst auch als bescheidenes Tier, stimmt's?
Schaf: Genau, sehr zu recht. Von mir können die Menschen, zu denen ich komme, auch lernen, nicht zu hohe Erwartungen zu haben, sondern sich geduldig zu bescheiden. Das gilt übrigens auch für den richtigen Augenblick.
ToPAS: Wie meinst du das?
Schaf: Nun, die Menschen, zu denen ich komme, sind meist ungeduldig und wollen die Dinge über's Knie brechen. Sie wollen es erzwingen und beschleunigen. Sie weigern sich regelrecht anzuerkennen, dass alles seine Zeit hat und die göttlichen Rhythmen der Natur und des Lebens auch für sie gelten. Ich helfe ihnen dann, zu erkennen, dass dieses trotzige Verhalten für sie zu nichts führt und dass Demut nichts schlechtes ist. Mal ist es eben Zeit für das eine und mal ist es Zeit für das andere. Alles ist Teil eines natürlichen Zyklus - es ist gut, wenn die Menschen das nicht vergessen.
ToPAS: Wir wollen dir nicht zu nahe treten, aber für uns seht ihr alle gleich aus. Hat das auch was zu bedeuten?
Schaf: Aber ja und ich nehme euch das gar nicht krumm, wenn ihr es sagt. Es ist etwas sehr schönes, wenn man wie die anderen ist. Das schenkt einem ein tiefes Gefühl von Geborgenheit, Sicherheit und Gemütlichkeit. Ihr Menschen seid euch alle mit euren Themen und Entwicklungszyklen auch viel ähnlicher, als ihr manchmal wahr haben wollt. Es täte euch gut, euch von Zeit zu Zeit daran zu erinnern. Es verbindet euch untereinander und nimmt den Druck vom einzelnen, unbedingt und künstlich etwas Besonderes sein zu wollen - oder sogar zu müssen.
ToPAS: Was sind die drei wichtigsten Stichwörter zu dir als Krafttier?
Schaf: Geduld, Anerkennen-was-ist und die Natürlichkeit der Zyklen, die wir durchlaufen.
ToPAS: Zum Abschluss die berühmte Frage nach dem schwarzen Schaf. Was hat es damit sich auf sich?
Schaf: Na, die schwarzen Schafe sind jene, die die Themen nicht anerkennen wollen, für die wir stehen.
ToPAS: Vielen Dank für das Gespräch.
Schaf: Gern geschehen, ihr Lieben. War nett, mit euch zu plaudern!

© ToPAS München 2007




http://www.topas-muenchen.de/SchafArchiv...oPASMunchen.htm

#2 RE: Selma das Schaf von Selma 05.09.2011 12:45

Zitat
Schafsgeduld

die braucht man,wenn man in so einer Schafherde feststeckt....!
Aber es war trotzdem ganz lustig,als die blökenden Tiere das Auto umzingelten
und die Hütehunde ,einige neugierige Schafe wieder zur Herde trieben..!Natürlicher Verstand kann fast jeden Grad von Bildung ersetzen,aber keine Bildung den natürlichen Verstand !



http://www.soccer-arena.com/forum/soccer...uot-geduld....!

#3 RE: Selma das Schaf von Selma 05.09.2011 12:48

1
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3
 
ToPAS: Was sind die drei wichtigsten Stichwörter zu dir als Krafttier? 
 
Schaf: Geduld, Anerkennen-was-ist und die Natürlichkeit der Zyklen, die wir durchlaufen.
 



Tja die Wiedergeburt ist eben erst das Ende der spirituellen
Schwangerschaft, nicht der Anfang und bei so einer
Schwangerschaft bedarf es wahrlich sehr oft viel Geduld.

Doch die natürlichen Zyklen des Lebens zu akzeptieren,
daran kam ich nicht vorbei, auch wenn ich es oft meinte.

Das Leben schert sich nicht um menschliche Meinungen,
es reißt einen mit wie IRENE, der Wirbelsturm, ehe man
sich versieht. Auch wenn es zeitweise so scheint, als ob
ich mit meinem menschlichen Willen das Leben beeinflussen
kann. ES streckt mir dann fix mal eben die Zunge raus.

#4 RE: Selma das Schaf von Selma 05.09.2011 12:56

Eine Schwangerschaft kann ich auch mit
Schafshumor super durchleben

Zitat
AW: "Schafs"geduld....!
Durch eine Schafsherde fahren: "Dat is fast so, als wennze durche Waschstraße fährs".
Wenn man jetzt noch die Schafe seitlich mit ein bisschen Pril anspritzt, dann ist die Mottoradkette auch gleich komplett gereinigt,ggg.

Wolle


"Schafs"geduld....!

Zitat
@orecord, dat mitte Kettenreinigung durch die Schafsherde fahren, ist ja schon lange bekannt.
Wenn Du also da durch fährst und mit deinem Motorrad die Herde sauber verlässt, dann wurde im Volksmund früher immer über "schwarze Schafe" gesprochen!



Wie passend der Nickname Wolle, mäaah

http://www.soccer-arena.com/forum/soccer...afs-quot-geduld....

#5 RE: Selma das Schaf von Susanne 05.09.2011 14:17

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#6 RE: Selma das Schaf von Selma 05.09.2011 14:25

Susanne

Auch Selma Schaf ist nur eine Frau.
Und das Motorbike lasse ich putzen,
mähbähätsche

brummbrumm

#7 RE: Selma das Schaf von Sophokles 06.09.2011 11:47

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Mein Lieber..., da möchte Mann doch mal Gas geben!

#8 RE: Selma das Schaf von Selma 06.09.2011 16:33

Zitat
Mein Lieber..., da möchte Mann doch mal Gas geben!



Ja gell Sophokles, eine Superbraut, wow.

da geh ich gleich unter vor Energie, um mich abzukühlen.

hothothot

#9 RE: Selma das Schaf von Selma 06.09.2011 16:36

Senf-Selma, das scharfe Schaf

und als Beifahrerin legt sie sich stets voll mit
in die Kurve. Habe ich bei meinem Bruder Günther
auch immer getan. Er kürte mich zur besten
Beifahrerin aller Zeiten.

Wow, wasn Lob vom eigenen Bruderherz.

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